An einer etwas entfernteren Stelle des Waldes - der Waldrand erscheint euch noch undurchdringlicher als zuvor - macht Traiydiri halt und deutet auf eine Stelle des Waldes und erklärt, dass ihr euch hier an der natürlichen Grenze zu den Elfenlanden befindet. "Für Menschen", so erklärt Traiydiri, "ist dies wohl so etwas wie eine 'Hauptzugangsschneise' ".

Auch wenn euer Blick sich noch so anstrengt, ihr könnt beim besten Willen keinen wie auch immer gearteten Pfad erkennen. Es bleibt euch also nichts anderes übrig, als eurem Führer zu glauben, dass ihr euch noch nicht verlaufen habt.

Ihr folgt ihm also durch den vermeintlich undurchdringlichen Urwald und erkennt ganz fasziniert, dass der Wald sich vor euch zu teilen scheint, um einen Weg für euch zu bereiten.

Als ihr euch einmal umdreht, erkennt ihr mit der gleichen Überraschung, dass der Pfad hinter euch sich in Wohlgefallen aufzulösen scheint. Doch für Überlegungen bleibt wenig Zeit, denn noch bevor ihr euch wehren könnt, fängt er auch schon an zu singen.

(So sind die Elfen nun einmal.)

"Ich weiß eine grüne Stadt,
die lauter grüne Häuser hat.
Die Häuser, die sind groß und klein,
und nur wer will, der darf hinein.

Die Straßen, die sind freilich krumm,
sie führen hier und dort herum.
Doch stets gerade fortzugehn -
wer findet das wohl allzu schön?

Die Wege, die sind weit und breit
mit bunten Blumen überstreut.
Das Pflaster, das ist sanft und weich
und seine Farb´ den Häusern gleich.

Es wohnen viele Leute dort,
und alle lieben ihren Ort.
Ganz deutlich sieht man dies daraus,
dass jeder singt in seinem Haus.

Die Leute, die sind alle fein;
denn es sind lauter Elfelein,
und meine ganze grüne Stadt
ist, was den Namen `Wald´ sonst hat."

(In der letzten Strophe sehr frei nach Ernst Ortlepp)

Und hier irgendwo liegt diese Stadt, dieser Ort!

Die Salamandersteine

Und weiter geht´s...